Wenn jedem 8-jährigen Kind auf dieser Welt Meditation beigebracht wird, beseitigen wir die Gewalt auf der Erde innerhalb von einer Generation   - Dalai Lama -

 

 

Meditation was ist das und wie geht das?

 

So viele Missverständnisse und Mythen umranken die Meditationspraxis, also hat der Arbor-Verlag die Idee gefasst, einfach drei kleine Filme herzustellen, die zeigen, worum es geht. Gesagt, getan.

 

 

Kopfkino

"Das mächtigste Kinoprogramm der Welt läuft in unseren Köpfen ab. Im Alltag merken wir zwar, dass in unserem Kopf viel los ist, aber wir verstehen nicht, was sich dort wirklich abspielt...“

 

 

 

 

Mit aller Kraft

"Wenn wir anfangen zu meditieren, wollen wir oft unseren unruhigen Geist zähmen. Aber das ist gar nicht so einfach. Er ist so ähnlich, wie ein wildes Pferd. Er lässt sich nicht einfach beruhigen, nur weil wir beschlossen haben, zur Ruhe zu kommen oder zu meditieren – er wird ausbrechen. Wir können ihn nicht plötzlich kontrollieren, nur weil wir das mit aller Kraft wollen."

 

Und wie geht es dann, doch - wenn nicht "mit aller Kraft"?

 

 

 

 

Klarheit

Unser Geist ist wie ein See. An einem ruhigen Tag, wenn kein Wind weht, ist die Wasseroberfläche ganz glatt und klar. Unsere Gedanken sind wie Steine, die hineingeworfen werden. Sie erzeugen Wellen an der Oberfläche des Sees. Unser Geist ist auf ganz ähnliche Art in ständiger Bewegung. Ein Gedanke jagt den anderen, wir kommen nicht wirklich zur Ruhe..."

 

 

 und

 

 

Achtsamkeit - eine Art zu sehen!

 

Achtsamkeit ist eigentlich nichts anderes als bewusste Anwesenheit - aufmerksam, bewusst, wach, nicht-wertend.

In einer liebevollen, freundlichen Haltung das anzunehmen, was gerade geschieht. In jedem Moment.

Den Augenblick,  ohne zu beurteilen, ohne zu verdrängen oder sich mitreißen zu lassen, anzunehmen. Wer erkennt, wie die ganz persönlichen Auslöser von Stress sich körperlich anfühlen, hat den Schlüssel zur Veränderung gefunden. Wer sich dabei zusehen kann, wie er sich vom inneren Selbstgespräch mitreißen lässt, der hat es, während er sich dessen bewusst ist, auch schon unterbrochen.

 

Es ist wichtig, nicht nur von Achtsamkeit zu reden oder über sie zu lesen, sondern sich tatsächlicht darin zu üben. Und das Schöne ist, jeder Augenblick des Tages bietet uns eine neue Chance achtsam zu sein.  Die Bereitschaft, präsent zu sein und alles anzuschauen, kann helfen, die Dinge so zu aktzeptieren wie sie tatsächlich sind und eine innere Tiefe zu finden.

 

Die Kinder lernen duch Achtsamkeit und Meditation, aufmerksam und bewusst anwesend zu sein, aber auch kurze Pause zu machen, wenn sie sie brauchen. Sie lernen Atem zu holen und zu fühlen, was sie im Moment benötigen.

 

 
Zuerst flechten wir Grashalme und spielen Tauziehen,
dann singen wir und versuchen, einen Fußball in der Luft zu halten.
Ich kicke den Ball, und sie singen, sie kicken, und ich singe.
Die Zeit ist vergessen, die Stunden vergehen im Flug.
Menschen, die vorübergehen, deuten auf mich und lachen:
„Warum benimmst du dich so närrisch?”
Ich nicke und antworte nicht.
Ich könnte etwas sagen, doch wozu?
Möchtest du wissen, was in meinem Herzen ist?
Vom Anbeginn der Zeit: Nur das! Nur das!
 

(Ryokan - japanischer Zenmeister des 18. Jahrhunderts, Einsidler, Kalligraph und Dichter)

 

 

Wenn man als Kind erfahren hat, was Aufmerksamkeit, Geduld, Vertrauen, Aktzeptanz, liebevolle Hinwendung bedeutet, kann man diese Fähigkeiten im Erwachsenenalter auch seinen eigenen Kindern entgegenbrinen. Losgelöst vom Gestern, frei vom Morgen. Ihr Kind steht dann fest im Hier und Jetzt wie ein junger Baum mit ausreichend Platz um sich herum, um zu wachsen und ganz es selbst sein zu können. (Eline Snel)

"Achtsamkeit unterscheidet sich grundlegend von allem, was du in der Welt lernst. Normalerweise lernen wir immer in der Absicht uns zu verbessern. Aber bei Achtsamkeit geht es überhaupt nicht ums Verbessern. Es geht darum zu bemerken, dass du schon perfekt bist, so wie du bist." (Jon Kabat Zinn)

 

Hier noch eine sehr schöne kurz Doku zum Thema Achtsamkeit

 

 

 

 

Eine Wolke beobachten, mit all dem Licht der Welt darin.
Einem Fluss folgen, der den Hügel hinabströmt.
Einen Freund mit Empfindsamkeit ansehen.
Sich selber sehen, wie man ist, ohne einen Schatten der Ablehnung.
Sich selber als Teil des Ganzen sehen.
Die Unermesslichkeit des Universums schauen.
Das ist Achtsamkeit.
 
-Jiddu Krishnamurti-